Loslassen im Yin Yoga

Yoga gibt es in den verschiedensten Formen, von entspannend meditativ bis akrobatisch anspruchsvoll. Leicht verliert man sich in der Vielfalt. Gemeinsames Ziel jedes Yogastiles ist es jedoch, Körper und Geist zu stärken. Im Yin Yoga wählt man dafür den sanften Weg.

Zwischen Yin und Yang

Yin und Yang sind zwei sich ergänzende und untrennbar miteinander verbundene Kräfte in unserer Welt. Yang ist fordernde, leuchtend-energetische Bewegung, aktiv, während Yin in sich ruhende Entspannung darstellt. Im Gegensatz zu den dynamischeren Yang-lastigen Yoga Praktiken werden die Übungen im Yin Yoga vorwiegend im Liegen oder Sitzen ausgeführt.

Atmen und Entspannen im Yin Yoga

Paul Grilley, der sich intensiv mit der Anatomie des menschlichen Körpers beschäftigte, gilt als Gründer des Yin Yogas. Indem er Körperstellungen (Asanas) aus dem Hatha Yoga mit Kung-Fu-Techniken und der Meridian-Philosophie verband, führte er die Asanas auf eine neue Weise aus. Nicht die perfekte Yogaposition ist das Ziel, sondern jeder Mensch führt die ruhende Körperposition auf die seiner Skelettstruktur entsprechende Weise aus. Das bewusste Hineinatmen in die Positionen sowie das lange Anhalten der Asanas bewirkt eine tiefe Entspannung, ein Loslassen und eine intensive Wahrnehmung des eigenen Körpers.

Gelassenheit und Beweglichkeit

Nicht nur die Muskeln, sondern auch tiefere Schichten wie Faszien und Bindegewebe werden durch die Übungen im Yin Yoga angesprochen. Yin Yoga fördert Geschmeidigkeit sowie Beweglichkeit und dient als gelassene Lebenshaltung auch im Alltag.

Weiterführendes rund um Yoga:

  • Bei lotuseffect-yoga.de erfahren Sie nicht nur vieles über Yoga, dort können Sie außerdem auch Kurse in (Yin) Yoga belegen.
  • Auf yogareich.de gibt’s neben Infos über Yoga auch viel Wissenswertes über gesunde Ernährung und verwandte Themen.
  • www.yoga-ayurved.com infomiert neben Yoga auch über Ayurveda sowie Ausbildungen in diesen Bereichen.