TCM: Wissenswertes über Körpermeridiane und Meridianpunkte

Die traditionelle chinesische Medizin basiert auf der Behandlung von Störungen der Lebensenergie. Dabei kommt den Meridianen eine besondere Bedeutung zu, denn entlang dieser Bahnen fließt dieses sogenannte Qi. Durch verschiedenste Methoden können die Meridiane angeregt und so die unterschiedlichsten Krankheitssymptome gelindert werden.

Energie im Fluss

In der TCM, die auf einen jahrtausendealten Erfahrungsschatz zurückblicken kann, wird davon ausgegangen, dass alle Bereiche des Körpers miteinander in Kontakt stehen und Teil eines energetischen Systems sind. Dabei dienen die Körpermeridiane, die die Gliedmaße und die Organe miteinander verbinden, als Kanäle, in denen sich das Q durch den ganzen Organismus bewegen und für einen steten Ausgleich sorgen kann. Durch äußere Einflüsse wie Kälte, Wind und andere ungünstige Faktoren, aber auch durch eine ungesunde Ernährung und zwischenmenschliche Konflikte kann es zu einer Blockade einzelner Meridiane kommen. Dadurch staut sich der Energiefluss punktuell und es können Erkrankungen auftreten.

Lösung von Blockaden

Wenn die Körpermeridiane und insbesondere die Meridianpunkte, an denen sich die Energieblockaden befinden, von außen angeregt werden, löst sich dieser Stau. So können die Beschwerden effektiv gelindert werden. Je nach Art und Intensität der Symptome sowie der zugrundeliegenden Erkrankung kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung. Die bekannteste ist die Akupunktur, bei der an den Meridianpunkten Nadeln gesetzt werden. Während dafür ein ausgebildeter TCM-Therapeut konsultiert werden sollte, können sanftere Methoden durchaus auch selbst angewandt werden. Dazu zählen beispielsweise Akupressur und Qigong.

Bild: Bigstockphoto.com / Kzenon